Tennis Perspektiven
← ImpulseAnalyse·Energie · 18. Januar 2025 · 7 Min.

Energieversorgung der Vereinsanlage wird zur Vorstandsaufgabe

Energie war lange ein Posten in der Nebenkostenabrechnung. Für Tennisvereine mit Halle ist sie heute ein strategisches Asset.

Bis vor wenigen Jahren war Energieversorgung in den meisten Tennisvereinen eine operative Frage – irgendwo zwischen Hallenwart und Schatzmeister. Heute ist sie eine strategische Vorstandsaufgabe. Wer das nicht akzeptiert, wird in den nächsten zehn Jahren strukturell ins Hintertreffen geraten.

Das gilt für Anlagen mit Tennishalle besonders. Die Frage ist nicht mehr, ob man in eigene Erzeugung investiert, sondern wie man Photovoltaik, Speicher, Hallenheizung und Platzbewässerung als System strukturiert – so, dass Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gleichzeitig stimmen.

Der größte Fehler in vielen Vereinsprojekten: Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Lastmanagement werden isoliert betrachtet, oft von unterschiedlichen Anbietern. Das funktioniert technisch, aber selten wirtschaftlich. Wer Energie strategisch denkt, denkt sie als System – nicht als Sammlung von Förderanträgen.

Autor

Heiko Lüdemann

Berater für Strategie, Sportstätten, Energie und Digitalisierung. Verbindet praktische Erfahrung mit systemischem Denken.

Nächster Schritt

Bevor investiert, gebaut oder beschlossen wird – erst einordnen lassen.

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